Ilka Felsmann
Malerei
Zeichnung
lllustration
Vita
Studium der Illustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg 1983-1989
Illustration von drei Kinderbüchern, Herder Verlag 1993-1996
2014-2017 Studium Malerei und Zeichnung, Freie Kunstakademie arte fact
bis 2021 Projektstudiengänge
Seit 2001 lebe ich mit meiner Familie in Bad Godesberg-Heiderhof, geboren und aufgewachsen bin ich in Hamburg.
In den 80er Jahren habe ich an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg (heute HAW) Illustration studiert mit dem Abschluss als Diplom-Designerin.
Im Anschluss bekam ich den Auftrag, für den Herder Verlag drei Kinderbücher zu illustrieren.
Inzwischen sind meine drei Kinderbücher über das Mädchen Nina mit ihrer alleinerziehenden Mutter nur noch antiquarisch zu bekommen.
Seit 2005 habe ich in der Heiderhofer Grundschule die Kursleitung der Kunstkurse für Kinder in der OGS übernommen, etwas später arbeitete ich viele Jahre lang als Leiterin künstlerischer Kurse für Kinder freiberuflich auch im „Haus der Familie“ in Plittersdorf.
Eine Kunstwerkstatt und der Umgang mit Farben, Flächen, Linien auf großem Papier oder ein Klotz Ton in der Hand ist sehr wertvoll und erfüllend für Kinder.
Anfang 2020 endeten die Kurse erstmal länger wegen der Covid-Pandemie.
Von 2014-2017 studierte ich an der Freien Kunstakademie Artefact in Bonn Malerei und Zeichnung, um mich fortzubilden. Bis 2021 folgten dort noch weitere Projekt-Studienjahre.
Ausgestellt habe ich bisher zweimal in der Fabrik 45 in Bonn, im Hospiz des Waldkrankenhauses und auch des Öfteren im Artefact.
Außerdem habe ich teilgenommen an den Ausstellungen zum 70. Jubiläum unseres Grundgesetzes, welches 1949 in einer Druckerei in den jetzigen Räumen der Freien Kunstakademie Artefact gedruckt wurde.
Meine Themen umfassen im Wesentlichen den Menschen im - oft abstrakten - Bezug zu seiner direkten Umgebung.
Alles, was in den letzten Jahren als zunehmende Naturgewalt den Menschen belastet, sei es durch Klimawandel hervorgerufen wie Überschwemmungen oder Waldbrände, sei es die Pandemie mit allen ihren sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen wie Einsamkeit, Wegfallen der Existenzgrundlage u.a., fließt teils abstrahierend in meine künstlerische Arbeit ein.
Im Zentrum meiner Arbeiten steht der Versuch, das Spannungsfeld zwischen Mensch und der ihn umgebenden, oft rätselhaften Welt, nicht zu erklären, sondern offen als Frage darzustellen.
Inspiriert von den Unwettern der unmittelbaren Umgebung 2021 habe ich mir auf großer Leinwand die unglaubliche Gewalt der Natur künstlerisch zu eigen gemacht und wilde abstrakte Bilder gemalt.
Ein Sujet taucht immer mal wieder auf bei mir: der „Sternenmantel-Mann“.
Er geht seines Weges, man sieht ihn von hinten. Ich fotografierte ihn 2019 in New York City von weitem und kenne ihn nicht. Zuerst malte ich ihn auf Leinwand, danach mit dem Pinselstiel auf nasse Farbe. Später benutzte ich das Motiv auch für Siebdrucke, weil es mir so gut gefiel.